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Definition

3D (Dreidimensional)

Mitarbeiter: Chris Broomhall

In der IT beschreibt der Begriff dreidimensional meist ein Bild, das einen Eindruck von räumlicher Tiefe vermittelt. Wenn 3D-Bilder interaktiv gestaltet werden, so dass der Anwender das Gefühl bekommt, an einer Szene beteiligt zu sein, dann spricht man von Virtual Reality (VR). Früher wurden meist spezielle Plug-ins für den Browser benötigt, um 3D-Umgebungen zu sehen und um damit zu interagieren. Heute ist dies auch mit HTML5 möglich. Für den Einstieg in VR wird in der Regel zusätzliche Hardware benötigt.

Das Erstellen von dreidimensionalen Bildern erfolgt meist in drei Phasen: Tessellation, Geometrie und Rendering. In der ersten Phase werden Modelle aus individuellen Objekten erstellt, die aus einzelnen Polygonen bestehen und die als so genannte Tiles miteinander verbunden werden. In der nächsten Phase werden diese Polygone auf unterschiedliche Weisen transformiert, zudem werden Lichtquellen und -effekte hinzugefügt. In der dritten Phase einer 3D-Modellierung werden die Bilder in sehr detaillierte Objekte gerendert.

Beliebte Anwendungen zur Erstellung von dreidimensionalen Effekten sind Extreme 3D, LightWave 3D, Ray Dream Studio, 3D Studio Max, Softimage 3D und Visual Reality. Mit VRML (Virtual Reality Modelling Language) ist es zudem möglich, Bilder zu definieren und Regeln für ihre Darstellung festzulegen. Auch lässt sich damit mit textbasierten Bausteinen bestimmen, wie damit interagiert werden kann.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2019 aktualisiert

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