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Definition

ACR (Attenuation To Crosstalk Ratio), Übersprechdämpfung

Die ACR (Attenuation To Crosstalk) oder Übersprechdämpfung wird auch Dämpfungs-/Übersprechverhältnis genannt. Es handelt sich um die in Dezibel (dB) ausgedrückte Differenz zwischen der von einem Draht- oder Kabelübertragungsmedium erzeugten Signaldämpfung und dem Nahnebensprechen (NEXT).

Damit ein Signal mit einer akzeptablen Bitfehlerrate empfangen werden kann, müssen sowohl die Dämpfung als auch das Übersprechen minimiert werden. In der Praxis hängt die Dämpfung von der Länge und Dicke des Draht- oder Kabelübertragungsmediums ab und ist eine feste Größe. Das Übersprechen lässt sich jedoch reduzieren, indem sichergestellt wird, dass die Twisted-Pair-Verdrahtung fest verdrillt und nicht gequetscht ist. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Steckverbinder zwischen Draht und Kabelmedium richtig bemessen und installiert sind. Das Übersprechen lässt sich manchmal reduzieren, indem ungeschirmte Twisted-Pair-Kabel (UTP) durch geschirmte Twisted-Pair-Kabel (STP) ersetzt werden.

Die ACR ist ein quantitativer Indikator dafür, wie viel stärker das gedämpfte Signal ist als das Übersprechen am Ziel (dem Empfangsende) einer Kommunikationsschaltung. Der ACR-Wert muss mindestens mehrere Dezibel betragen, um eine ordnungsgemäße Leistung zu gewährleisten. Wenn die ACR nicht groß genug ist, werden Fehler häufig auftreten. In vielen Fällen kann selbst eine kleine Verbesserung der ACR zu einer drastischen Verringerung der Bitfehlerrate führen.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2020 aktualisiert

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