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Blacklist oder Blackhole list

In einer Blacklist finden sich in der Regel IP-Adressen, die bereits durch das Versenden von Spam aufgefallen sind. Ein Mail-Administrator kümmert sich nicht selbst um die Blacklist, sondern nutzt hier externe Dienste. Da die Abfrage dieser Blacklist via DNS erfolgt, spricht man bei diesen Listen auch von DNS Blackhole Lists oder kurz DNSBL. Es existieren eine ganze Reihe von bekannten DNSBL, wie zum Beispiel etwa Spamhaus. Diese schwarzen Listen können von Mail-Servern oder speziellen Anti-Spam-Lösungen genutzt werden, um in Echtzeit E-Mails, die von ebensolchen Absendern stammen, erst gar nicht anzunehmen oder entsprechend als Spam einzustufen.

Die Blacklists selbst liefern nur eine Einstufung des Absenders. Was mit den Nachrichten passieren soll, kann das Anwenderunternehmen in der Regel selbst festlegen. Und apropos Anwenderunternehmen, natürlich können auch Unternehmen selbst auf der schwarzen Liste landen. Dies geschieht beispielsweise durchaus schon mal bei einem Mail-Providerwechsel oder anderen Konfigurationsänderungen. Dies kann für Firmen, die mit Massenaussendungen wie Newslettern arbeiten, durchaus schnell ernsthafte Folgen haben. Entsprechend zeitnah müssen sich Administratoren, um eine Austragung aus der Blacklist kümmern.

Ist der Empfänger so konfiguriert, das Mails von den Blacklists stammenden Absendern abgelehnt werden, kann der Absender durch eine entsprechende Unzustellbarkeitsnachricht darauf aufmerksam werden. Zudem empfiehlt es sich in Sachen Spam ergänzend mit einer Whitelist zu arbeiten, um sicher zu stellen, dass wichtige E-Mails die Anwender erreichen.

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Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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