Definitionen durchsuchen :
Definition

Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Management (BCM) ist ein Rahmenwerk zur Identifizierung der Risiken, denen eine Organisation durch interne und externe Bedrohungen ausgesetzt ist.

Ziel des BCM ist es, die Organisation in die Lage zu versetzen, effektiv auf Bedrohungen wie Naturkatastrophen oder Datenverluste zu reagieren und die Geschäftsinteressen und -prozesse der Organisation zu schützen. BCM umfasst Disaster Recovery, Business Recovery, Krisenmanagement, Vorfallmanagement, Notfallmanagement und Notfallplanung.

Gemäß ISO 22301 verdeutlicht ein Business-Continuity-Management-System die Wichtigkeit von folgenden Faktoren:

  • Das Verstehen der Anforderungen an Kontinuität und Bereitschaftsplanung sowie der Notwendigkeit, Richtlinien und Ziele für das Business Continuity Management festzulegen.
  • Die Implementierung und der Betrieb von Kontrollen und Maßnahmen zur Verwaltung der allgemeinen Kontinuitätsrisiken einer Organisation.
  • Überwachung und Überprüfung der Leistung und Wirksamkeit des Business-Continuity-Management-Systems.
  • Kontinuierliche Verbesserung auf der Grundlage objektiver Messungen.

Verwandte Begriffe: Business Continuity, Business-Continuity-Aktionsplan, Business Continuity und Disaster Recovery (BC/DR), Disaster Recovery, Data Recovery, Business Continuity Institute, Business-Continuity-Plan-Audit

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2020 aktualisiert

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close