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CAP-Theorem (Brewers Theorem)

Das CAP-Theorem beschreibt, dass ein verteiltes Rechensystem nicht in der Lage ist, Consistency (Konsistenz), Availability (Verfügbarkeit) und Partition Tolerance (Ausfalltoleranz) gleichzeitig zu bieten.

Die Theorie besagt, dass, wenn ein Netzwerk partitioniert wurde, um sicherzustellen, dass ein Netzwerkausfall die Kommunikation zwischen Servern nicht verhindert, das verteilte System zwischen Konsistenz oder Verfügbarkeit wählen muss.

Das CAP-Theorem hat sich vor allem bei der Festlegung von Prioritäten in der Datenbankserverinfrastruktur und -konfiguration bewährt. In einem solchen Szenario ist es immer noch möglich, sowohl Konsistenz als auch Verfügbarkeit innerhalb akzeptabler Parameter zu erreichen. Zum Beispiel können Daten für kurze Zeiträume inkonsistent sein, während sich neue Schreibvorgänge im System verbreiten. Oder kritische Server, die Lese-/Schreibvorgänge der Clients verarbeiten, können so partitioniert werden, dass Ausfälle in anderen Bereichen die Leistung für die Endbenutzer nicht merklich beeinträchtigen.

Das CAP-Theorem wurde im Jahr 2000 von Eric Brewer entwickelt.

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2021 aktualisiert
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