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COBIT 5

Mitarbeiter: Aislyn Fredsall

COBIT 5 ist ein Framework der Information Systems Audit and Control Association (ISACA) für Verwaltung und Governance von Informationstechnologie (IT).

Das Ziel des COBIT-Frameworks ist die Bereitstellung einer gemeinsamen Sprachebene, mit der sich Geschäftsleute über IT-bezogene Ziele, Vorgaben und Ergebnisse unterhalten können. COBIT soll Konzernen außerdem dabei helfen

  • sicherzustellen, dass Informationen akkurat für Geschäftsentscheidungen sind.
  • strategische Ziele durch IT-Unterstützung erreicht werden kann.
  • operative Exzellenz durch effektive Nutzung von Technologie erfolgt.
  • IT-bezogene Risiken in einem akzeptablen Rahmen bleiben.
  • IT-Dienste und Technologiekosten optimiert werden und
  • Übereinstimmung mit einschlägigen Gesetzen und Verordnungen erzielt wird.

COBIT-Frameworks sind für IT-Management in Governance-Angelegenheiten mittlerweile zum Industriestandard geworden. Ursprünglich war COBIT eine Abkürzung für „Control Objectives for Information and Related Technology“, was jedoch mit COBIT 5 fallen gelassen wurde.

Die Änderungen zwischen COBIT 4.1 und COBIT 5 legen besondere Betonung auf die Realisierung von Geschäftswerten. Das COBIT 5 Framework wurde im Januar 2012 veröffentlicht und basiert auf 5 grundlegenden Prinzipien:

  1. Interessengruppen zufriedenzustellen,
  2. das Unternehmen durchgängig abzudecken,
  3. ein einziges, integriertes Framework bereitzustellen,
  4. einen ganzheitlichen Ansatz zu ermöglichen und
  5. Governance von Management zu trennen.

COBIT 5 kombiniert zudem COBIT-Frameworks mit weiteren von der ISACA entwickelten Frameworks wie etwa Val IT und Risk IT. Auch wurden Ressourcen der Information Technology Infrastructure Library (ITIL) und verwandte Standards der International Organization for Standardization (ISO) angebunden.

 

 

Diese Definition wurde zuletzt im August 2018 aktualisiert

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