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Definition

Codebasis

Mitarbeiter: Matthew Haughn

Die Codebasis ist der gesamte Quellcode für eine Software beziehungsweise Anwendung. Der Quellcode wiederum ist die Version eines Programms, die von einem Entwickler geschrieben und als Datei abgespeichert wurde. Nachdem er den Code kompiliert hat, um ihn auf seinem Computer ausführen zu können, wird das Programm auch als Objektcode bezeichnet. Dieser Objektcode wird bereits von einem Computer verstanden. Menschen tun sich dabei aber schwer. Der Quellcode oder auch Sourcecode wird in der Regel entweder als Sammlung von Dateien oder in einem Repository mit Versionskontrolle aufgehoben. So können auch später noch Änderungen am Code vorgenommen werden, wenn es notwendig werden sollte.

Das Management der Codebasis beginnt mit dem Erstellen des Codes. Wenn sich der oder die Entwickler dabei an bewährte Best Practices halten und ausreichend Kommentare einfügen, dann ist es erheblich leichter sie zu verwalten.

Entwickler nutzen heutzutage meist ein modernes System zur Versionskontrolle, um unterschiedliche Ausführungen ihres Codes abspeichern und später wieder aufrufen zu können. Teams aus Entwicklern können in der Regel auch gemeinsam auf diese in einem zentralen Repository abgelegten Versionen zugreifen. Die Systeme verwalten dabei meist nur eine einzige Kopie der Codebasis und speichern alle Änderungen zu ihr ab. Wenn später eine bestimmte Version angefordert wird, setzt sie das System zur Versionskontrolle wieder aus den vorhandenen Daten zusammen.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2019 aktualisiert

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