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Direct3D

Direct3D ist Teil von Microsofts Grafikschnittstelle DirectX und dort die Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API) für 3D-Grafiken.

Direct3D wurde mit Windows 95 eingeführt und ermöglicht es Programmieren von Spiele-Engines, auf einen zuverlässigen Funktionsumfang aller unterstützten Grafikkarten zuzugreifen. Dadurch entfällt für Entwickler die Entscheidung, für welche verschiedenen Grafikbeschleuniger sie ihren Code schreiben sollen.

Neuere Versionen von Direct3D verfügen über einen erweiterten Funktionsumfang, der durch Unterstützung neuerer, fortschrittlicher GPUs umfassendere visuelle Erlebnisse ermöglicht. Die zentrale Rolle von Direct3D sowohl für Spiele als auch für in Echtzeit gerasterte 3D-Grafiken ist in der Industrie so weit anerkannt, dass Microsoft auf ein Update der Direct3D-Komponenten älterer Versionen seiner Betriebssysteme verzichtet hat. Stattdessen bietet Microsoft neuere Direct3D-Versionen als ein exklusives Feature neuerer Windows-Versionen an, so wie etwa mit Direct3D 10 bei Windows Vista.

Microsoft entwickelt Direct3D in enger Zusammenarbeit mit GPU-Herstellern und Programmierern weiter. Der größte Konkurrent von Direct3D ist OpenGL. Während vor allem die pure Leistung als große Stärke von OpenGL angesehen wird, behielt Direct3D im Windows-Umfeld nicht zuletzt deshalb seine dominierende Stellung, weil es Microsoft ein ums andere Mal gelang, neue Schlüsselfunktionen vor OpenGL in Direct3D zu integrieren.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2016 aktualisiert

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