Definitionen durchsuchen :
Definition

Elektrische Spannung

Mitarbeiter: David Lewis

Die elektrische Spannung wird auch als elektromotorische Kraft bezeichnet. Damit wird die Potenzialdifferenz zwischen zwei Punkten in einem elektrischen Feld ausgedrückt.

Je höher die Spannung, desto größer ist der Fluss des elektrischen Stroms durch einen Leiter oder Halbleiter bei einem bestimmten Widerstand. Die Spannung ist die Menge der Ladungsträger, die einem gewissen Punkt zu einer bestimmten Zeiteinheit passieren. Die elektrische Spannung wird durch die kursiven Großbuchstaben U oder V gekennzeichnet. Die SI-Standardeinheit ist Volt, die durch den Großbuchstaben V ausgedrückt wird. Ein Volt treibt ein Coulomb (6,24 x 1018) Ladungsträger, wie beispielsweise Elektronen, durch einen Widerstand von einem Ohm in einer Sekunde an.

Spannung kann gleichförmig (Gleichspannung) oder alternierend (Wechselspannung) sein. Eine Gleichspannung hat immer die gleiche Polarität. Bei der Wechselspannung kehrt sich die Polarität periodisch um. Die Anzahl der kompletten Zyklen pro Sekunde ist die Frequenz, die in Hertz (ein Zyklus pro Sekunde), Kilohertz, Megahertz, Gigahertz oder Terahertz gemessen wird. Ein Beispiel von Gleichspannung ist die Potenzialdifferenz zwischen den Polen einer elektrochemischen Zelle (Batterie). Wechselspannung liegt bei einer normalen Steckdose an.

Eine Spannung produziert ein elektrostatisches Feld, selbst wenn sich keine Ladungsträger bewegen (und somit kein Strom fließt). Steigt die Spannung zwischen zwei Punkten, die sich in einem gewissen Abstand befinden, dann wird das elektrostatische Feld dichter. Steigt der Abstand von zwei Punkten, an die eine gewisse Spannung angelegt ist, dann verringert sich die elektrostatische Flussdichte in der Region zwischen ihnen.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2019 aktualisiert

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close