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FTTC (Fiber to the Curb)

Fiber to the Curb (FTTC) bezieht sich auf die Verlegung von Glasfaserkabeln direkt bis zu den Bordsteinen in der Nähe von Häusern oder Geschäftsumgebungen als Ersatz für den alten Telefondienst (POTS). Glasfaser wird bereits für den größten Teil des Fernbereichs von Telefongesprächen und Internetnutzung verwendet. Allerdings ist der letzte Teil der Strecke, die Installation von FTTC, der teuerste. Aus diesem Grund geht die Verlegung von FTTC nur sehr langsam voran. In der Zwischenzeit kommen andere, weniger kostspielige Alternativen, viel früher in den meisten Haushalten zum Einsatz. Beispiels dafür sind ADSL und VDSL auf normalen Telefonleitungen sowie Satellitenübertragung. Dies Optionen erreichen allerdings nicht die extrem hohe Bandbreite, die eine Glasfaserverkabelung bietet.

Fiber to the Curb bedeutet, dass ein Koaxialkabel oder ein anderes Medium die Signale über die sehr kurze Strecke zwischen dem Bordstein und dem Nutzer im Haus oder Unternehmen übertragen muss. Fiber to the Building (FTTB) bezieht sich auf die Verlegung von Glasfaser von der Zentrale der Telefongesellschaft bis zu einem bestimmten Gebäude, etwa einem Geschäft oder einem Wohnhaus. Fiber to the Neighborhood (FTTN) bezieht sich auf die generelle Verlegung bis zu allen Bordsteinen oder Gebäuden in einer Nachbarschaft. Hybrid Fiber Coax (HFC) ist ein Beispiel für ein Verteilungskonzept, bei dem Glasfaser als Backbone-Medium in einer bestimmten Umgebung verwendet wird und Koaxialkabel zwischen dem Backbone und den einzelnen Nutzern (zum Beispiel in einem kleinen Unternehmen oder einer Campus-Umgebung) eingesetzt wird.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2021 aktualisiert
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