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Forward Error Correction (FEC)

Die Forward Error Correction (FEC) ist eine Methode zur Fehlerkontrolle bei der Datenübertragung, bei der die Quelle (Sender) redundante Daten sendet und das Ziel (Empfänger) nur den Teil der Daten erkennt, der keine offensichtlichen Fehler enthält. Da die FEC kein „Handshaking“ (Handschlag) zwischen Quelle und Ziel erfordert, kann sie für die Übertragung von Daten an viele Ziele gleichzeitig von einer einzigen Quelle aus verwendet werden.

In der einfachsten Form der FEC wird jedes Zeichen zweimal gesendet. Der Empfänger prüft beide Instanzen jedes Zeichens auf die Einhaltung des verwendeten Protokolls. Tritt in beiden Fällen eine Übereinstimmung auf, wird das Zeichen akzeptiert. Tritt die Konformität in einer Instanz auf und in der anderen nicht, wird das protokollkonforme Zeichen akzeptiert. Wenn in beiden Fällen keine Konformität auftritt, wird das Zeichen zurückgewiesen, und an seiner Stelle wird ein Leerzeichen oder ein Unterstrich (_) angezeigt.

Die einfache FEC ist einer von zwei Modi, die von Funkamateuren in einem selbstkorrigierenden digitalen Modus namens AMTOR (eine Abkürzung für Amateur Teleprinting Over Radio) verwendet werden. Er wird manchmal auch als Modus B bezeichnet. Der andere AMTOR-Modus, die automatische Wiederholungsanforderung (Automatic Repeat Request, ARQ), umfasst das Handshaking und wird auch bei Kommunikationssystemen wie dem Global System for Mobile (GSM) verwendet. Im Amateurfunk wird die ARQ manchmal als AMTOR-Modus A bezeichnet.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2020 aktualisiert

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