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Geräteangriff

Der Begriff „Geräteangriff“ hat sich unter anderem entwickelt, um solche Exploits von jenen zu unterscheiden, die primär auf PCs abzielen. Der Angriffsvektor könnte jede andere Art von mit dem Internet verbundenen Gerät sein. Potenzielle sind nicht nur Smartphones, die manchmal genannt werden, sondern auch Netzwerkhardware, Smart-Grid-Komponenten, medizinischer Geräte, eingebettete Systeme – neben vielen anderen Möglichkeiten.

In der Vergangenheit zielte die meiste Schadsoftware auf PCs oder Notebooks ab. Kein Wunder, waren dies doch die häufigsten Gerätetypen, die mit dem Internet verbunden waren. Und selbstredend waren die meisten Anti-Malware-Maßnahmen auf den Schutz von diesen Endgeräten ausgerichtet. Obwohl vernetzte Nicht-PC-Geräte in den letzten Jahren fast allgegenwärtig geworden sind, hinken die Sicherheitsbemühungen immer noch hinterher. Und genau das wissen Angreifer zu schätzen.

Die Absicherung vernetzter Geräte abseits von Desktop und Notebooks ist aus einer Reihe von Gründen problematisch und kann sich nahezu beliebig komplex gestalten. Viele Sicherheitsmaßen wie Anti-Malware-Lösungen lassen sich auf vielen technologisch eher begrenzten Lösungen nicht einsetzen. Die Verwaltung von wichtigen Updates und Patches kann sich gleichfalls schwierig gestalten. Darüber hinaus sind einige Gerätetypen auch physisch leicht zu entwenden oder auszulesen. Sofern sie in solchen Fällen nicht aus der Ferne gelöscht oder deaktiviert werden können, schlummern auch dort Risiken, falls die Delokalisierung oder der Zugriff überhaupt zeitnah erkannt wird.

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2021 aktualisiert
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