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Definition

Hands-Off-Infrastrukturmanagement

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Hands-Off-Infrastrukturmanagement bezeichnet eine Art der Administration von Server-, Speicher- und Netzwerkkomponenten, bei der die Notwendigkeit zur physischen Interaktion mit den Komponenten minimiert wird, vor allem auf Seiten des Unternehmens, das die Infrastruktur wartet.

Der Begriff Hands-Off-Infrastrukturmanagement wird oftmals von Herstellern und Systemhäusern verwendet, um damit auszudrücken, dass ein IT-System im Wesentlichen autonom und wartungsarm funktioniert.

Produkte, die zur Kategorie des Hands-Off-Infrastrukturmanagements gehören, wurden so entworfen und konfiguriert, dass sie zu einem hohen Anteil automatisch gesteuert werden. Cloud-Anbieter nutzen den Begriff gerne, um den Umstand auszudrücken, dass sie die physischen Bestandteile der Infrastruktur für ihre Kunden verwalten.

Hands-Off-Infrastrukturmanagement beschreibt außerdem sowohl In-house- als auch entfernte automatisierte Systeme, die ein Unternehmen für sich selbst verwaltet. Beim Lights-Out-Management (LOM) beispielsweise sorgen das LOM-Modul und die zugehörigen Softwarefunktionen für die kontinuierliche Überwachung von Variablen wie etwa Temperatur und Auslastung des Mikroprozessors.

Weitere Operationen, die beim Hands-Off-Infrastrukturmanagement typischerweise Remote ausgeführt werden können, umfassen den Neustart oder das Herunterfahren von Systemen, das Einrichten von Alerts, das Einspielen von Patches und Updates, die Steuerung des Lüfters oder auch eine Neuinstallation des Betriebssystems.

Systemadministratoren können den Betrieb eines Rechenzentrums aus der Ferne überwachen - eben Hands Off. Lights Out wiederum bezieht sich auf den Umstand, dass kein Mensch im Rechenzentrum anwesend sein muss, der Licht benötigt.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2019 aktualisiert

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