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I/O Fencing

Als I/O (Input/Output) Fencing bezeichnet man die Isolierung eines Knotens mit Fehlfunktionen aus dem gemeinsamen Speicher eines Clusters, was die Integrität der Daten schützen soll. Per I/O Fencing wird also sichergestellt, dass zwei oder mehr beschädigte Nodes in einem gemeinsamen Cluster nicht gleichzeitig auf Shared Storage zugreifen. I/O Fencing ist wichtig, um Fehler mit Shared Storage in Cluster-Umgebungen zu verhindern. Das Vorgehen wird I/O Fencing genannt, weil dabei eine Art Zaun (englisch „fence“) um den Node herum aufgebaut wird, der auf die Storage-Hardware zugreifen will.

Hierbei gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen. STONITH (Shoot the other Node in the head) ist eine Technik, die einen nicht korrekt funktionierenden Node automatisch abschaltet, um diesen am Zugriff auf den Shared Storage zu hindern. Diese Maßnahme mag auf den ersten Blick etwas hart wirken, aber es ist immer noch besser, einen Cluster-Node herunterzufahren anstatt stundenlang ein korrumpiertes Dateisystem wiederherzustellen, weil mehrere Nodes gleichzeitig versucht haben, darauf zuzugreifen.

Die andere Möglichkeit besteht im Data-Based Fencing und sieht eine Liste aller Nodes vor, denen der Zugriff auf den Shared Storage erlaubt ist. Wenn ein Node nicht auf der Liste steht, wird ihm der Zugriff verwehrt. I/O Fencing ist in jeder Situation nötig, in denen Hochverfügbarkeitskonfigurationen vorhanden sind und mehrere Hosts Zugriff auf Shared Storage besitzen.

 

Diese Definition wurde zuletzt im August 2018 aktualisiert

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