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Industrielles Internet der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT)

Mitarbeiter: Laura Aberle

Das industrielle Internet der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT) ist der Einsatz von Technologie für das Internet der Dinge in der industriellen Produktion. In Deutschland wird das industrielle Internet der Dinge häufig auch mit Industrie 4.0 umschrieben.

IIoT integriert maschinelles Lernen und Big-Data-Technologien. Es nutzt hierzu Sensordaten, Machine-to-Machine (M2M) -Kommunikation und Automatisierung, also Technologien, die seit Jahren in der Industrie anzutreffen sind. Die treibende Idee hinter IIoT ist, dass smarte Maschinen bei der Datenerfassung und -Kommunikation genauer und konstanter arbeiten als Menschen.

Mit den erfassten Daten können Unternehmen Produktivitätsschwächen und andere Probleme schneller erkennen. Das spart Zeit und Geld und unterstützt Business-Intelligence-Anwendungen. In der Fertigung bietet IIoT ein großes Potenzial für die Qualitätskontrolle. Weitere Vorteile sind die Unterstützung von nachhaltigen und umweltschonenden Prozessen, die Sendungsverfolgung in der Supply Chain sowie eine generelle Effizienzsteigerung in der Lieferkette.

Ein wichtiger Punkt beim IIoT ist die Interoperabilität zwischen Geräten und Maschinen, die unterschiedliche Protokolle verwenden. Auch die Unterstützung und Entwicklung von unterschiedliche Architekturen gehört zu den zentralen Aufgaben.

Das im Jahr 2014 gegründete Non-Profit Industrial Internet Consortium fokussiert sich deshalb auf die Entwicklung von Standards, die eine offene Interoperabilität und die Entwicklung von allgemein verwendbaren Architekturen fördern.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2018 aktualisiert

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