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International Financial Reporting Standards (IFRS)

Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind eine Reihe von Buchführungsstandards, die von einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation namens International Accounting Standards Board (IASB) entwickelt wurden.

Ziel der IFRS ist es, einen globalen Rahmen für die Erstellung und Offenlegung von Abschlüssen durch börsennotierte Unternehmen zu schaffen. IFRS bietet allgemeine Leitlinien für die Erstellung von Abschlüssen, anstatt Regeln für das branchenspezifische Reporting festzulegen.

Ein internationaler Standard ist besonders wichtig für große Unternehmen, die Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern haben. Ein einziges Set an weltweiten Normen zu übernehmen, vereinfacht die Buchhaltungsverfahren, da ein Unternehmen eine einzige Berichtssprache verwenden kann. Ein einheitlicher Standard vermittelt zudem Investoren und Wirtschaftsprüfern auch ein einheitliches Bild der Finanzen.

Derzeit erlauben oder verlangen über 140 Länder IFRS für börsennotierte Unternehmen, allerdings in jeweils abgewandelten Formen. Die Befürworter der IFRS als internationaler Standard sind der Ansicht, dass die Kosten für die Umsetzung der IFRS durch das Potenzial für die Einhaltung der Vorschriften zur Verbesserung der Bonität ausgeglichen werden könnten.

IFRS wird manchmal mit IAS (International Accounting Standards) verwechselt, die ältere Standards sind, die durch IFRS ersetzt wurden.

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2019 aktualisiert

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