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IoT-Angriffsfläche

Die IoT-Angriffsfläche (Internet of Things) ist die Summe aller potenziellen Sicherheitsschwachstellen in IoT-Geräten sowie zugehöriger Software und Infrastruktur in einem bestimmten Netzwerk, sei es lokal oder das gesamte Internet.

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Ein Ding im Internet der Dinge kann jedes natürliche oder vom Menschen geschaffene Objekt sein, dem man eine IP-Adresse zuweisen kann und das mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Daten über ein Netzwerk zu übertragen. Eine Studie von Hewlett Packard kam zu dem Schluss, dass 70 Prozent der IoT-Geräte ernsthafte Schwachstellen aufweisen.

Hacker und Regierungsbehörden können Schwachstellen in IoT-Geräten nutzen, um sich Zugang zu einem Netzwerk zu verschaffen, um Benutzer zu überwachen und potenziell Zugriff auf alle anderen angeschlossenen Geräte zu beliebigen Zwecken zu erhalten. Nach Ansicht vieler Sicherheitsexperten übersteigt unsere Abhängigkeit von der mit dem Internet verbundenen Technologie unsere Fähigkeit, sie zu sichern.

Besorgt über die Gefahren, die von der schnell wachsenden IoT-Angriffsfläche ausgehen, veröffentlichte das amerikanische FBI eine öffentliche Bekanntmachung mit der FBI-Warnnummer I-091015-PSA (PDF): Internet of Things poses opportunities for cyber crime. Die PSA warnt vor potenziellen Schwachstellen und empfiehlt Schutzmaßnahmen, die ergriffen werden sollten, um das damit verbundene Risiko zu mindern.

Verschiedene Gremien, darunter beispielsweise das ETSI, versuchen mit Vorgaben zu Mindeststandards die Sicherheitsrisiken von IoT-Geräten zu minimieren.

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2021 aktualisiert
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