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JMX (Java Management Extensions)

Mitarbeiter: Sylvain Quartier

Bei JMX (Java Management Extensions) handelt es sich um einen Satz von Spezifikationen, die das Anwendungs- und Netzwerkmanagement in der J2EE-Entwicklungs- und Anwendungsumgebung vereifachen sollen. JMX definiert eine Methode, mit der Java-Entwickler ihre Anwendungen in bestehende Netzwerkverwaltungssoftware integrieren können, indem Java-Objekte dynamisch mit Verwaltungsattributen und Operationen versehen werden. Entwickler sollen ermutigt werden, unabhängige Java-Verwaltungsmodule in bestehende Verwaltungssysteme zu integrieren. Dadurch hoffen der Java Community Process (JCP) und die Branchenführer, dass die Entwickler die herstellerunabhängige Verwaltung als ein grundlegendes Thema und nicht als nachträgliche Überlegung betrachten.

JMX erleichtert die zentralisierte Verwaltung verwalteter Objekte (Mbeans genannt), die als Java-Wrapper für Anwendungen, Dienste, Komponenten oder Geräte in einem verteilten Netzwerk fungieren. Die eigentliche Verwaltung wird von einem MBean-Server übernommen, der als Registrierungsstelle für alle verwaltbaren Ressourcen fungiert. Der MBean-Server ist das Rückgrat des Architekturrahmenwerks von JMX und ermöglicht es den Serverkomponenten, sich anzuschließen und alle verwaltbaren Objekte zu entdecken

Java Managment Extensions für Management und Überwachung sind eine optionale Erweiterung des standardmäßigen Java Development Kit (JDK) und können anstelle des Simple Network Management Protocol (SNMP) verwendet werden.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2020 aktualisiert

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