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Definition

Korrelation

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Korrelation ist ein statistisches Maß, das anzeigt, inwieweit sich zwei oder mehrere Variablen gleichzeitig verändern. Eine positive Korrelation besagt, dass sich alle Variablen parallel ändern, wogegen bei einer negativen Korrelation die Verläufe gegensätzlich sind, das heißt erhöht sich eine Variable, nimmt die andere ab.

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Ein Korrelationskoeffizient ist ein statistisches Maß für den Genauigkeitsgrad, mit dem sich vorhersagen lässt, wie sich die Änderung einer Variable auf den Wert einer anderen Variable auswirkt. Wenn die Schwankungen einer Variable zuverlässige Prognosen über die Schwankungen einer anderen Variable ermöglichen, führt das tendenziell zu der Annahme, dass die Veränderungen der einen Variablen die Veränderungen der anderen Variablen verursachen. Doch Korrelation bedeutet keinen Kausalzusammenhang. Es kann um Beispiel ein völlig unbekannter Faktor vorliegen, der beide Variablen gleich beeinflusst.

Hierzu ein Beispiel: Eine Reihe von Studien berichtet über eine positive Korrelation zwischen dem TV-Konsum von Kindern und der Wahrscheinlichkeit, dass diese Verhaltensstörungen bekommen. Die Berichterstattungen in den Medien zitieren häufig solche Studien und suggerieren, dass viel TV-Konsum von Kinder, diese zu Tyrannen macht. Dabei berichten die Studien aber nur über eine Korrelation, keine Verursachung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein ganz anderer Faktor – zum Beispiel der Mangel an elterlicher Aufsicht – der entscheidende Einflussfaktor hierfür sein kann.

Nachfolgend eine kurze Erklärung, wie der Korrelationskoeffizient für zwei Variablen gefunden werden kann (in Englisch):

Diese Definition wurde zuletzt im April 2018 aktualisiert

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