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Definition

MPP (Massively Parallel Processing)

MPP (Massively Parallel Processing) ist die koordinierte Verarbeitung eines Programms durch mehrere Prozessoren, die an verschiedenen Teilen des Programms arbeiten, wobei jeder Prozessor sein eigenes Betriebssystem und seinen eigenen Arbeitsspeicher verwendet. Typischerweise kommunizieren MPP-Prozessoren über eine Messaging-Schnittstelle. In einigen Implementierungen können bis zu 200 oder mehr Prozessoren an ein und derselben Anwendung arbeiten. Eine „Interconnect“-Anordnung von Datenpfaden ermöglicht das Senden von Nachrichten zwischen den Prozessoren. In der Regel ist die Einrichtung von MPP komplizierter, so dass man sich Gedanken darüber machen muss, wie man eine gemeinsame Datenbank unter den Prozessoren aufteilt und wie man die Arbeit zwischen den Prozessoren zuweist. Ein MPP-System wird auch als „lose gekoppeltes“ (Loosely Coupled) oder „geteiltes Nichts“-System (Shared Nothing) bezeichnet.

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Ein MPP-System gilt als besser als ein symmetrisch paralleles System (SMP) für Anwendungen, bei denen mehrere Datenbanken parallel durchsucht werden können. Dazu gehören Entscheidungsunterstützungssystem (Decision-Support-System) und Data-Warehouse-Anwendungen.

 

Diese Definition wurde zuletzt im Oktober 2020 aktualisiert

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