Definitionen durchsuchen :
Definition

Magnetstreifenleser (Magnetic Stripe Reader)

Ein Magnetstreifenleser, auch als Magnetic Stripe Reader bekannt, ist ein Hardwaregerät, das die Information liest, die in dem Magnetstreifen auf der Rückseite eines Plastikschildes kodiert ist. Magnetstreifenleser können von einem Computerprogramm über einen seriellen Anschluss, eine USB-Verbindung oder ein Keyboard Wedge gelesen werden und werden im Allgemeinen nach der Art und Weise kategorisiert, wie sie ein Badge lesen. Zum Beispiel erfordern Kartenleser, mit Einführschlitz, dass die Karte in den Leser eingesteckt und dann herausgezogen wird. Wischleser benötigen, dass die Karte vollständig durch den Leser gezogen wird. Der Magnetstreifen auf der Rückseite eines Badges besteht aus magnetischen Partikeln auf Eisenbasis, die in einem kunststoffähnlichen Band eingeschlossen sind. Jedes magnetische Teilchen in dem Streifen ist ein winziger Stabmagnet mit einer Länge von etwa 20 millionstel Inch. Wenn alle Stabmagneten in der gleichen Richtung polarisiert sind, ist der Magnetstreifen leer. Informationen werden auf den Streifen geschrieben, indem die winzigen Balken entweder in Nord- oder Südpolrichtung mit einem speziellen elektromagnetischen Schreiber, einem sogenannten Encoder, magnetisiert werden. Der Schreibvorgang, auch Flussumkehr genannt, bewirkt eine Änderung des Magnetfeldes, die vom Magnetstreifenleser erkannt werden kann. Da es zwei verschiedene Flussumkehrungen geben kann, N-N oder S-S, kann es zwei verschiedene Informationszustände geben, ähnlich dem binären System, das von Computern verwendet wird. Der Magnetstreifenleser liest die Information durch Erfassen der Änderungen des Magnetfelds, die durch die Flussumkehrungen auf dem Magnetstreifen des Kennzeichens verursacht werden. Seit den 1970er Jahren werden Magnetstreifenleser für die Zugangskontrolle und Transaktionsverarbeitung eingesetzt.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2019 aktualisiert

- GOOGLE-ANZEIGEN

ComputerWeekly.de

Close