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Definition

Modem

Ein Modem moduliert ausgehende digitale Signale zu einem analogen Signal über ein herkömmliches Kupferkabel. Das kann ein ganz normales Twisted-Pair-Telefonkabel sein. Die Signale können von einem Computer oder einem anderen digitalen Gerät stammen. Eingehende analoge Signale werden demoduliert und in ein digitales Signal für digitale Geräte gewandelt.

Anfänglich reichten 2400 Bits pro Sekunde, um E-Mails zu übertragen. Diese Modem sind schon lange obsolet. Auch die Modems mit Geschwindigkeiten 14,4 Kbps und 28,8 Kbps waren temporäre Lösungen auf dem Weg zu viel höheren Bandbreiten. Ab 1998 arbeiteten die meisten Computer mit Modemgeschwindigkeiten von 56 Kbps. In Deutschland übernahm kurz darauf ISDN (Integrated Services Digital Network) und damit ließen sich bis zu 128 Kbps übertragen. Mit dem Einzug von DSL ging es dann richtig schnell und es ist die vorherrschend eingesetzte Technologie. Derzeit sind bei ADSL Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbps möglich.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2019 aktualisiert

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