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Definition

Mounten

Bei Computern bedeutet Mounten, eine Gruppe von Dateien in einer Dateisystemstruktur für einen Benutzer oder eine Benutzergruppe zugänglich zu machen. In einigen Anwendungsbereichen bedeutet dies, ein Gerät physisch zugänglich zu machen. Bei der Datenspeicherung bedeutet Mounten zudem beispielsweise einen Datenträger (z.B. eine Bandkassette) in ein Laufwerk in einer betriebsbereiten Position zu legen. Macintosh nennt es Mounten, wenn ein Benutzer eine Disc in das Gerät einlegt.

In einer Unix-Umgebung fügt der Befehl „mount“ verbindet Disks oder Verzeichnisse logisch und nicht physisch. Der Unix-Mount-Befehl macht ein Verzeichnis zugänglich, indem er ein Stammverzeichnis eines Dateisystems an ein anderes Verzeichnis anhängt, wodurch alle Dateisysteme verwendbar sind, als wären sie Unterverzeichnisse des Dateisystems, an das sie angehängt sind. Unix erkennt Geräte an ihrem Standort, im Vergleich zu Windows, das sie an ihren Namen erkennt (z.B. C: Laufwerk). Unix organisiert Verzeichnisse in einer baumartigen Struktur, in der Verzeichnisse angehängt werden, indem sie an den Zweigen des Baumes befestigt werden. Der Speicherort des Dateisystems, an dem das Gerät angeschlossen ist, wird als Mount-Punkt bezeichnet.

Mounts können lokal oder von einem externen Standort betrieben werden. Ein lokales Mount verbindet Festplattenlaufwerke auf einer Maschine so, dass diese sich wie ein logisches System verhalten. Eine Remote-Mount verwendet Network File System (NFS), um eine Verbindung zu Verzeichnissen auf anderen Computern herzustellen, so dass sie so verwendet werden können, als wären sie alle Teil des Dateisystems des Benutzers.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2020 aktualisiert

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