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POST (Power-On Self-Test)

Wenn ein Computer eingeschaltet wird, läuft zunächst der Power-On Self-Test (POST) durch. Diese diagnostische Analyse wird vom BIOS (Basic Input Output System) durchgeführt, um zu prüfen, ob die CPU, die angeschlossene Tastatur, das RAM (Random Access Memory), die verbundenen Festplatten und SSDs sowie andere Hardware korrekt funktionieren.

Nachdem festgestellt wurde, dass die benötigte Hardware gefunden wurde und dass sie ohne Einschränkungen funktioniert, beginnt der Computer zu booten. Wenn die Hardware nicht vorhanden ist oder wenn es dabei zu Problemen kommt, dann blendet das BIOS in der Regel eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm ein. Teilweise ertönen auch mehrere Piepstöne. Das ist abhängig von der Art des Problems. Weil POST teilweise läuft, bevor die Grafikkarte aktiviert wird, ist es aber auch möglich, dass keine Fehlerausgabe auf dem Bildschirm erscheint. Die Abfolge der Piepstöne kann variieren und aus mehreren kurzen und langen Lauten bestehen. Das hängt davon ab, welches BIOS verwendet wird und welcher Fehler auftritt.

Das Muster der Töne enthält Informationen über das aufgetretene Problem. Wenn zum Beispiel keine Tastatur entdeckt wurde, erfolgt eine bestimmte Abfolge von Piepstönen. Wenn bereits beim Power-On Self-Test ein Fehler auftritt, ist meist kein weiteres Booten des Computers möglich. Das liegt daran, dass der dabei durchgeführte Hardware-Check absolut essentiell für die Funktionen des Computers ist.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2019 aktualisiert

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