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Piezoelektrizität

Die Piezoelektrizität, auch piezoelektrischer Effekt oder kurz Piezoeffekt, ist die Fähigkeit bestimmter Materialien, einen Wechselstrom zu erzeugen, wenn sie verformt werden. Dies passiert am häufigsten bei Quarz, aber auch bei einigen Keramikformen.

Ein piezoelektrischer Überträger (Piezokristall) nutzt diesen Effekt. Er wird zwischen zwei Metallplatten angebracht. Wenn eine Klangwelle die Platten trifft, vibrieren diese. Der Kristall nimmt die Vibration auf und erzeugt einen schwachen Wechselstrom. Die Wellenform dieses Stroms ist ähnlich wie die der Klangwelle.

Es kann auch der umgekehrte Effekt entstehen. Wird auf die Platten ein Wechselstrom geleitet, so gibt einen Klang.

Das Einsatzgebiet sind vor allem Sensoren, oft bei Alarmsystemen. Auch im Audiobereich wird der Piezoeffekt häufig verwendet.  

 

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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