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Definition

Privilege Bracketing

Für manchen Aufgaben ist es notwendig, dass ein Benutzer höhere Berechtigungen erhält. Abseits von Anwendern kann das auch auf andere Entitäten wie Programme, Prozesse oder Dienste in Frage kommen. Beim Privilege Bracketing sorgen Kontrollen dafür, dass die Berechtigungsstufen nicht bis zum letztmöglichen Zeitpunkt angehoben werden. Es wird festgelegt, dass die Reche auf die vorherige Stufe zurückkehren, sobald die zugrundliegende Notwendigkeit für die Rechteerhöhung nicht mehr besteht.

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Privilege Bracketing lässt sich per Software steuern oder kann über Richtlinien vorgeschrieben werden. So kann festgelegt werden, dass ein Anwender sich für die Erledigung einer bestimmten Aufgabe mit einem administrativen Konto anmeldet und sofort zu einen einfachen Benutzerkonto zurückkehret, sobald diese Aufgabe abgeschlossen ist.

Die Praxis des Privilege Bracketing ist untrennbar mit dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe (POLP, Principle of least Privilege) verbunden.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2021 aktualisiert

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