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Protokollverwaltung (Log-Management)

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Protokollverwaltung umfasst sämtliche Prozesse und Richtlinien, die zur Administration und Ermöglichung der Generierung, Übertragung, Analyse, Speicherung, Archivierung und letztendlich auch Entsorgung der großen Mengen an Protokolldaten innerhalb eines Informationssystems.

Ein Protokoll, auch Log genannt, ist im Bereich der IT eine automatisch erzeugte, mit Zeitstempeln versehene Dokumentation von Ereignissen, die für ein bestimmtes System relevant sind. Nahezu alle Software-Anwendungen und Systeme erzeugen Protokolldateien.

Eine effektive Protokollverwaltung ist für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Compliance von zentraler Bedeutung. Die Überwachung, Dokumentation und Analyse von Systemereignissen ist eine bedeutsame Komponente der Security Intelligence (SI). In Bezug auf Compliance haben verschiedene Regulierungen – im US-amerikanischen Bereich zum Beispiel HIPPA, the Gramm-Leach-Bliley Act und der Sarbanes Oxley Act – spezifische Anforderungen an Audit-Protokolle. Auch im Hinblick auf den Datenschutz und Regelungen wie die EU-DSGVO können Protokolldateien von entscheidender Bedeutung sein.

Software zur Protokollverwaltung automatisiert viele der notwendigen Prozesse. Ein Event Log Manager (ELM) zum Beispiel erfasst die Änderungen in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Diese Änderungen werden für den Compliance Audit in Audit-Protokollen festgehalten.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2019 aktualisiert

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