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Definition

Richtlinien-basiertes Management

Richtlinien-basiertes Management ist eine administrative Vorgehensweise, um die Verwaltung bestimmter Aufgaben und Prozesse zu erleichtern. Die dabei festgelegten Richtlinien sollen einem Unternehmen helfen, den Umständen entsprechend und schnell auf bestimmte Ereignisse reagieren zu können.

Die dabei festgelegten Richtlinien sind Regeln, mit denen ein ordentlicher Ablauf bestimmter Aktivitäten und ihre Sicherheit gewährleistet werden sollen. Zum Beispiel könnte eine Gemeindeverwaltung die Vorgabe haben, keine Verwandten von Mitgliedern des Vorstands anzustellen. Jedes Mal, wenn diese Situation auftritt, kann die Gemeinde dann auf eine entsprechende Richtlinie zurückgreifen und muss nicht jedes Mal eine neue Entscheidung fällen.

In der professionellen IT wird Richtlinien-basiertes Management als administratives Werkzeug für ein Unternehmen, ein Netzwerk oder für Arbeitsplätze mit mehreren Nutzern verwendet. Dazu gehört auch der Bereich Netzwerkmanagement, der Regeln für den Zugriff und die Wichtigkeit bestimmter Ressourcen festlegt. Die Methodik wird häufig auch für das Management von Systemen verwendet.

Richtlinien-basiertes Management für eine von mehreren Anwendern genutzte Workstation umfasst meist festgelegte Regeln für den Zugriff auf bestimmte Dateien oder Anwendungen, verschiedene Zugriffsgrade wie zum Beispiel „Read only”-Rechte oder das Recht, Dateien zu verändern oder zu löschen. Dazu kommen Richtlinien, die festschreiben, inwieweit Anwender ihren eigenen Desktop anpassen dürfen. Es gibt eine Reihe von Lösungen, um das Richtlinien-basierte Management zu erleichtern. Sie funktionieren meist wie folgt: Die gewünschten Regeln werden in die Software eingegeben und dann anschließend über das Netzwerk an die entsprechenden Systeme weitergeleitet, die sie dann umsetzen können.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2019 aktualisiert

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