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Robojournalismus

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Unter Robojournalismus versteht man den Einsatz von Softwareprogrammen zur Erstellung von Artikeln, Berichten und anderen Arten von Inhalten.

Hochentwickelte Programme zur Generierung von Inhalten stützen sich auf eine Kombination aus künstlicher Intelligenz (KI), Datenanalyse und Machine Learning, um Inhalte zu produzieren, die sich nur schwer von denen unterscheiden lassen, die von einem Menschen geschrieben wurden.

Fortsetzung des Inhalts unten

Als Los Angeles in den frühen Morgenstunden des 1. Februar 2014 von einem Erdbeben heimgesucht wurde, veröffentlichte ein vom Programmierer beziehungsweise Journalist Ken Schwencke entwickelter Algorithmus zur Generierung von Inhalten einen Artikel innerhalb von acht Minuten nach dem Beben in der L.A. Times, zusammen mit einer Karte, auf der das Epizentrum eingezeichnet war.

Schwenckes Software ist so konzipiert, dass sie strukturierte Daten vom US Geological Survey (USGS) empfängt und auf der Grundlage der Stärke des Erdbebens und der Nähe zu Kalifornien bestimmt, ob es sich um eine Nachricht handelt.

Das Programm zur Generierung von Inhalten stellt die Details in einem themenspezifischen Vokabular zusammen, das typische journalistische Begriffe enthält.

Der US-Journalist Ben Walsh beschreibt in diesem Video, was er „human-assisted journalism“ versteht:

Diese Definition wurde zuletzt im August 2020 aktualisiert

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