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Ruhemodus (sleep mode)

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Der Ruhemodus, manchmal auch Ruhezustand, Energiesparmodus oder auch Stand-by-Modus genannt, ist ein spezieller Modus, in den ein Computer versetzt werden kann, um Energie zu sparen falls er gerade nicht benötigt wird. Sein aktueller Zustand wird im Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) gespeichert. Wenn der PC in den Ruhemodus versetzt wird, wird die Stromzufuhr zu allen nicht benötigten Systemen/Komponenten unterbrochen, während das RAM noch so viel Energie erhält, dass es die in ihm abgelegten Daten weiterhin speichern kann.

Viele Computer und IT-Geräte sind so eingestellt, dass sie nach einer bestimmten Inaktivitätszeit selbstständig in einen Ruhemodus übergehen. Die meisten Notebooks gehen ebenfalls in diesen Zustand, wenn sie durch den Nutzer zugeklappt werden. Ein Computersystem kann aus dem Ruhemodus erweckt werden, indem eine Taste betätigt, die Maus bewegt oder der Einschaltknopf kurz gedrückt wird.

Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Modus, um Energie zu sparen, den sogenannten Hibernation-Modus. Dabei werden die Daten aber nicht im flüchtigen RAM, sondern auf der Festplatte gespeichert. Er wird ebenfalls oft bei tragbaren Computern genutzt, da damit die Laufzeit der Akkus verlängert werden kann.

Diese Definition wurde zuletzt im Februar 2020 aktualisiert

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