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Definition

Rundlaufverfahren (Round Robin)

Das Rundlaufverfahren (Englisch: Round Robin) gibt allen Elementen einer begrenzten Gruppe gleichmäßig und in einer bestimmten Abfolge Zugriff auf eine Ressource. Meist erfolgt dies von oben nach unten. Ist das Ende erreicht, beginnt der Prozess von neuem. Vereinfacht gesagt, erfolgt der Ablauf „abwechselnd, einer nach dem anderen”. Im Englischen gibt es dazu auch das Adjektiv „round-robin”.

Im Bereich der IT erhalten zum Beispiel mehrere Prozesse jeweils einen so genannten Zeitschlitz, der nacheinander zugewiesen wird. Dieses Verfahren wird auch als Scheduling bezeichnet.

Auch im Sport oder in Spielen wird Round Robin verwendet. Hier tritt jeder Teilnehmer, jeder Spieler beziehungsweise jedes Team nacheinander an. Der Gewinner steht dann erst am Ende der Runden fest.

Auch Geschichten lassen sich so erzählen. Dabei startet eine Person die Erzählung. Die anderen kommen danach nacheinander dran. Wie oft ein Autor daran teilnehmen kann, wie viele Zeilen er beitragen darf und wie die Geschichte beendet werden soll, ist Teil der vorher zu treffenden Vereinbarungen. Es gibt einige Webseiten im Internet, die es mehreren Teilnehmern ermöglichen, eine Geschichte nach diesem Verfahren zu verfassen und in einer Art Konferenz-Thread zu organisieren.

 

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2018 aktualisiert

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