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Definition

Schleife (Loop)

Eine Schleife (Loop) ist in der Programmierung ein Kontrollkonzept, das beim Schreiben von Programmen häufig verwendet wird. Eine Schleife wiederholt einen Anweisungsblock solange die Schleifenbedingung als Laufbedingung gültig bleibt beziehungsweise nicht als Abbruchbedingung eintritt.

Einfach gesagt, besteht eine Schleife aus einer Folge von Befehlen, die bis zum Erreichen einer bestimmten Bedingung wiederholt wird.

  • Typischerweise wird in einer Schleife ein bestimmter Prozess ausgeführt – zum Beispiel wird bei jedem Schleifendurchgang ein Datenelement geändert.
  • Anschließend wird eine Bedingung überprüft – zum Beispiel, ob ein Zähler eine vorgegebene Anzahl erreicht hat.
  • Wenn dies nicht der Fall ist, ist die nächste Anweisung in der Sequenz ein Befehl, zur ersten Anweisung in der Sequenz zurückzukehren und die Sequenz zu wiederholen.
  • Ist die Bedingung erreicht, fällt der nächste Befehl „durch“ auf den nächsten Folgebefehl oder verzweigt außerhalb der Schleife.

In höheren Programmiersprachen unterscheidet man unterschiedliche Schleifenarten wie die For-Schleife, die While-Do-Schleife, oder die Repeat-Until Schleife.

Eine Endlosschleife ist eine Schleife, die keine funktionierende Exit-Routine hat. Das Ergebnis ist, dass sich die Schleife so lange wiederholt, bis das Betriebssystem dies erkennt und das Programm mit einem Fehler beendet oder bis ein anderes Ereignis eintritt (zum Beispiel das Programm nach einer gewissen Zeit automatisch beendet wird).

Diese Definition wurde zuletzt im April 2018 aktualisiert

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