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Self-Healing (Selbstheilung)

In der Informationstechnologie beschreibt die Selbstheilung (engl.: self-healing) jedes Gerät oder System, das die Fähigkeit besitzt, zu erkennen, dass es nicht richtig funktioniert und ohne menschliches Eingreifen die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, um den normalen Betrieb wiederherzustellen. Da den Benutzern eines Produkts die Kosten für die Wartung zu hoch sind (in manchen Fällen weit mehr als die Kosten für das Produkt selbst), versuchen einige Produktentwickler, Produkte zu bauen, die sich selbst reparieren.

Viele Systeme und Produkte, unter anderem aus dem Storage-Segment, enthalten entsprechende Optionen für selbstheilende Prozesse, damit die Wartungskosten nicht zu hoch werden und damit bereits im Vorfeld größere Ausfälle und Schäden vermieden werden.

Dafür muss das entsprechende Gerät über Überwachungs- und Analysefunktionen verfügen, die einen systemschädlichen Zustand erkennen und dann Prozesse anstoßen können, die wiederum das System wieder in den normalen Betriebszustand versetzen. Im Normalfall werden bei einer solchen Selbstheilung auch Benachrichtigungen an die entsprechenden IT-Verantwortlichen gesendet, damit diese dann das entsprechende Gerät erneut überprüfen. In anderen Fällen erfolgt ebenso eine Benachrichtigung des Analyseteams des Systemherstellers, der anhand der Fehlermuster weiter an seinen Algorithmen und Prozessen für die Selbstheilung arbeiten kann.

Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2021 aktualisiert
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