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Serverless Computing

Serverless Computing (serverloses Rechnen) ist ein ereignisgesteuertes Anwendungsdesign- und Bereitstellungsparadigma, bei dem Computerressourcen als skalierbare Cloud-Services bereitgestellt werden.

Beim herkömmlichen Deployment von Anwendungen stellen die Rechenressourcen des Servers feste und wiederkehrende Kosten dar, unabhängig von der Menge an Rechenarbeit, die tatsächlich vom Server zu bewältigen ist. In einer serverlosen Rechenumgebung zahlt der Cloud-Kunde nur für die Nutzung des Dienstes – für ungenutzte Rechenkapazitäten und Ausfallzeiten fallen keine Kosten an.

Serverless Computing eliminiert keine Server, sondern versucht vielmehr, die Idee hervorzuheben, dass Überlegungen zur Rechenleistung während des Designprozesses in den Hintergrund treten können. Der Begriff wird oft mit der NoOps-Bewegung in Verbindung gebracht.

Ein Beispiel für Serverless Computing in der Public Cloud ist AWS Lambda. Entwickler können Code einfügen, Backend-Anwendungen erstellen, Ereignisbehandlungsroutinen und Prozessdaten erstellen - und zwar ohne sich um Server, virtuelle Maschinen (VMs) oder die zugrunde liegenden Rechenressourcen zu kümmern, die für die Aufrechterhaltung einer enormen Menge von Ereignissen erforderlich sind, da die eigentliche Hardware und Infrastruktur vom Anbieter gewartet wird.

AWS Lambda kann mit vielen anderen Amazon-Diensten interagieren, so dass Entwickler komplexe Unternehmensanwendungen schnell erstellen und verwalten können, ohne die zugrunde liegenden Server zu berücksichtigen.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2019 aktualisiert

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