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Session Control Protocol (SCP)

Mitarbeiter: Matthew Haughn

Das Session Control Protocol (SCP) ist eine Methode, um mehrere kleinere Verbindungen innerhalb einer einzigen TCP-Verbindung (Transmission Control Protocol) einzurichten.

Mehrere dieser SCP-Verbindungen können gleichzeitig aktiv sein. SCP fungiert dabei wie eine weitere Ebene im OSI-Model (Open Systems Interconnection). Im Session-Layer (Layer 5 im siebenstufigen Modell) sorgen die verwendeten Protokolle für diverse Services wie etwa die Koordination einer Kommunikation zwischen einer lokalen und einer entfernten Anwendung sowie dem Aufbau, der Aufrechterhalten und Beenden dieser Verbindung.

SCP hängt also eng mit TCP zusammen. Nur mit diesem bekannten Protokoll lassen sich SCP-Verbindungen aufbauen und verlässliche Services aufrechterhalten. Das Protokoll orientiert sich an den einzelnen Bytes, unterstützt aber auch Message Boundary Marker. Diese werden zwischen zwei Nachrichten eingefügt, um sie voneinander abzugrenzen. TCP fungiert dagegen wie ein Satz aus Regeln, um zusammen mit dem Internet Protocol (IP) Daten in Form von kleinen Einheiten beziehungsweise Paketen zwischen zwei oder mehr Computern über das Internet auszutauschen. Bei etwa FTP (File Transfer Protocol) gilt TCP aber nicht als sehr effektiv.

Andere Protokolle, die auf diesem Layer genutzt werden, sind unter anderem AppleTalk, Remote Procedure Call (RPC), ITU x.225 sowie das Zone Information Protocol (ZIP).

Diese Definition wurde zuletzt im März 2019 aktualisiert

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