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Definition

Softwareagent

Mitarbeiter: Stan Gibilisco

Ein Softwareagent ist ein dauerhaft eingesetztes, auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtetes Programm, das auf seine Umgebung reagieren kann und ohne weitere Kontrolle läuft. Seine Aufgabe ist meist, eine bestimmte Funktion zu erfüllen und einem Anwender oder auch einem anderen Programm zuzuarbeiten. Manche, aber nicht alle Softwareagenten, haben eine eigene UI (User Interface). Im Grunde ist ein Softwareagent die virtuelle Version eines autonomen Roboters.

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Softwareagenten sind ein enormer Fortschritt, der weit über das hinausgeht, was bisher mit Programmen möglich war. So können sie sich zum Beispiel selbst aktivieren, ohne dass dafür ein menschlicher Anwender eingreifen muss. Außerdem sind sie in der Lage, andere Programme oder Agenten zu starten, zu kontrollieren oder auch zu beenden.

Zu den Aufgaben von Softwareagenten zählen unter anderem:

  • Das Durchführen von gezielten Recherchen im Internet.
  • Das Prüfen und Priorisieren von eingehenden E-Mails.
  • Das Testen neuer Computerspiele.
  • Das Ausfüllen von elektronischen Formularen.
  • Das Suchen von neuen Arbeitsstellen in Online-Datenbanken.
  • Das Synchronisieren von Profilen in sozialen Netzwerken.
  • Das Zusammenstellen von maßgeschneiderten Nachrichten-Feeds.
  • Das Finden guter Angebote im Online-Handel.
Diese Definition wurde zuletzt im Juni 2020 aktualisiert

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