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Definition

Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)

Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS, auch Programmable Logic Controller, PLC) ist ein modularer Solid-State-Computer mit maßgeschneiderter Programmierung.

Diese Systeme werden in industriellen Steuerungssystemen (Industrial Control System, ICS) in vielen verschiedenen Branchen eingesetzt, von denen viele mit kritischer Infrastruktur zu tun haben, unter anderem auch in Rechenzentren. PLCs haben viele antiquierte Systeme wie Relais oder Controller abgelöst. In vielen Bereichen, wie an Aufbereitungsanlagen, Fließbändern und in der Fertigung (insbesondere in der Automobilbranche) haben PLCs Vorläufertechnologien abgelöst.

Speicherprogrammierbare Steuerungen ermöglichen die einfache Durchführung wiederholbarer Prozesse und Informationsbeschaffung. Gesammelte Informationen können als Feedback verwendet werden, um erforderliche Veränderungen und Verbesserungen an Prozessen vorzunehmen, von denen einige nach Maßgabe der Geräteprogrammierung automatisch durchgeführt werden können. Sind zusätzliche Änderungen notwendig, so kann eine SPS umprogrammiert werden – anders als ein Relais, das neu verlötet werden müsste. Speicherprogrammierbare Steuerungen nehmen weniger Platz in Anspruch, führen komplexere Aufgaben aus und sind besser anpassbar als die von ihnen ersetzten Technologien.

Speicherprogrammierbare Steuerungen werden aus Hauptprozessoren (CPUs) konstruiert, ergänzt um begleitenden Speicher, der batteriegestützt oder durch nichtflüchtigen Speicher gesichert wird. Das System kann unterschiedliche Eingaben verarbeiten und viele Funktionen ausgeben, während die Bedingungen überwacht werden und Feedback dazu gegeben wird. Die CPU einer SPS durchläuft kontinuierlich Eingabe-Scans, Programm-Scans, Ausgabe-Scans und Aufräumarbeiten.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

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