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Definition

Sternnetzwerk

Mitarbeiter: Margaret Rouse

Ein Sternnetzwerk ist ein LAN (Local Area Network), bei dem alle Nodes oder Knoten (Workstations oder andere Geräte) direkt mit einem gemeinsamen, zentralen Computer verbunden sind. Jede Workstation steht indirekt mit jeder anderen durch diesen zentralen Computer in Kontakt. In einigen Sternnetzwerken ist der zentrale Computer gleichzeitig eine Workstation, in der Regel aber ein Server.

Abbildung 1 zeigt ein Sternnetzwerk mit fünf Workstations. Ist der zentrale Computer ebenfalls eine Workstation, wären es logischerweise sechs. Jede Workstation wird als Kugel dargestellt und der zentrale Computer ist etwas größer gezeigt. Die Verbindungen werden durch gerade Linien illustriert. Sie können drahtlos oder drahtgebunden sein.

Die Sternnetzwerktopologie funktioniert gut, wenn die Workstations verstreut sind. Man kann sehr einfach neue hinzufügen oder wegnehmen.

Befinden sich die Workstations relativ nah beieinander und die Systemanforderungen sind moderat, dann reicht möglicherweise auch ein Ringnetzwerk. Diese Topologie ist kostengünstiger als ein Sternnetzwerk. Befinden sich alle Workstations in einer Linie, dann ist ein Busnetzwerk möglicherweise die beste Lösung.

Abbildung 1: Sternnetzwerk

Bei einem Sternnetzwerk hat ein Kabelbruch zur Auswirkung, dass die entsprechende Workstation vom zentralen Computer abgeschnitten wird, aber eben nur diese. Alle anderen Workstations funktionieren weiterhin wie gewohnt. Sie können natürlich nicht mehr mit der eben erwähnten isolierten Workstation kommunizieren. Sollte eine Workstation ausfallen, dann hat das keine Auswirkungen auf die anderen. Hat dagegen der zentrale Computer Probleme, dann ist die Performance im gesamten Netzwerk massiv beeinträchtigt oder es geht gar nichts mehr. Braucht ein UnternehmenRedundanz, dann zieht sie möglicherweise ein sogenanntes Mesh-Netzwerk vor.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2018 aktualisiert

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