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Definition

Superuser

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Der so genannte Superuser ist ein spezieller Benutzer-Account, der weit mehr Berechtigungen hat als ein normaler Account.

Superuser-Accounts werden von Netzwerk-, System- und Datenbank-Administratoren, aber auch gelegentlich von CIOs (Chief Information Officer) oder CEOs (Chief Executive Officer) verwendet. In größeren Unternehmen kommt es immer wieder vor, dass ein einzelner Superuser-Account von mehreren Admins genutzt wird.

Für die Verwaltung und das Management von IT-Systemen sind Superuser-Accounts unumgänglich. Es ist aber essenziell, ihren Einsatz strengstens zu kontrollieren und ihre Nutzung zu überwachen. Weil sie über deutlich erweiterte Zugriffsrechte verfügen, kann jeder, der Zugang zu einem Superuser-Account hat, damit zahlreiche Funktionen ändern und viel Schaden anrichten. Mit einem Superuser-Account können zum Beispiel sensible Daten gestohlen, interne Prozesse verändert und wertvolle Audit-Daten zerstört werden.

Zum Schutz von Unternehmensnetzen vor einem Missbrauch oder auch nur dem fehlerhaften Einsatz eines Superuser-Accounts sollten Unternehmen und IT-Abteilungen genaue Richtlinien und Prozesse zum so genannten Privileged Identity Management (PIM) definieren.

Diese Definition wurde zuletzt im April 2018 aktualisiert

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