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Definition

V-Modell

Das V-Modell, auch Vee-Modell genannt, ist ein ursprünglich in Deutschland entwickelter Produktentwicklungsprozess für staatliche Verteidigungsprojekte. Es hat sich zu einem gängigen Standard in der Softwareentwicklung entwickelt. Der Name des V-Modells ergibt sich aus der Tatsache, dass der Prozess oft als Flussdiagramm in Form des Buchstaben V abgebildet ist.

Dabei verläuft der Entwicklungsprozess vom oberen linken Punkt des V zunächst nach rechts unten und endet letztlich am oberen rechten Punkt. In der linken, nach unten geneigten Verzweigung des V definieren die Entwickler Geschäftsanforderungen, Anwendungsparameter und Design-Prozesse. Am Basispunkt des V wird der Code geschrieben. In der rechten, nach oben geneigten Verzweigung des V erfolgt das Testen und Debuggen. Zuerst erfolgt der Unit-Test, dann der Bottom-up-Integrationstest. Der äußerste rechte obere Punkt des V steht für die Produktfreigabe und den laufenden Support.

Das V-Modell hat sich aufgrund seiner Einfachheit und Gradlinigkeit durchgesetzt. Einige Entwickler glauben jedoch, dass es für die sich ständig weiter entwickelnden IT-Umgebungen zu starr ist.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2018 aktualisiert

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