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Definition

VSM (Virtual Systems Management, Virtuelles Systemmanagement)

VSM ist das Akronym für Virtual Systems Management oder virtuelles Systemmanagement. Es handelt sich dabei um den Prozess, die Nutzung und die Zuweisung der Ressourcen von außerhalb zu managen. Das gilt sowohl für herkömmliche Netzwerke, als auch VANs (Virtual Area Networks), VPNs (Virtual Private Networks), VNC (Virtual Network Computing) und virtuelle Server.

Bei VSM werden die Ressourcen aufgeteilt. Somit sind die Risiken eines katastrophalen Systemausfalls minimiert. Ebenfalls ist Disaster Recovery (DR) einfacher zu bewerkstelligen, sollte das System kompromittiert worden sein. Darüber hinaus kann VSM die Probleme minimieren, die in der Regel bei der Verwendung multipler Betriebssysteme auftauchen. Außerdem lässt sich mit gemeinsam genutzten Ressourcen die Effizienz optimieren.

Weitere Vorteile von VSM sind:

  • Zugriff auf mehrere Computer von einer zentralen Konsole aus
  • Dezentralisierung von Projektgruppen
  • Die Möglichkeit, Workloads zu bewegen und damit die Produktivität zu maximieren
  • Systemressourcen lassen sich einfach hinzufügen oder entfernen
  • Anwenderfreundliche Schnittstelle, die die Wechselbeziehungen zwischen existierenden Ressourcen visualisiert
  • Die Möglichkeit, die Performance der Ressourcen bei zwei oder mehr unterschiedlichen Betriebssystemen gleichzeitig zu messen
  • Management der Betriebssystemfunktionen, ohne die Performance des Betriebssystems oder der Anwendungen zu stören
  • Proaktive Systemadministration
  • Verbesserte Stabilität des Systems
  • Verbesserte Datenintegrität
  • Standardisierung der Support-Anforderungen und der entsprechenden Prozeduren

Allgemein steht der Begriff Systemmanagement für Verfahren und Prozesse, mit denen Administratoren die Verwendung der Ressourcen in der Unternehmens-IT optimieren. Dazu gehören: Anforderungen evaluieren, Hardware und Software kaufen, Systemelemente für den bestmöglichen Einsatz verteilen und sie konfigurieren. Weiterhin sind auch Wartung der Systeme, Verbesserungen und Service-Updates inbegriffen. Darüber hinaus fallen das Aufsetzen von Problemlösungen und die Bestimmung, wie gut die Ziele erfüllt werden, in diesen Bereich.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2019 aktualisiert

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