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Warteschlangentheorie (Queueing Theory)

In der Informatik ist die Warteschlangentheorie oder Queueing Theory die Analyse von Warteschlangen (Queues) als eine Technik zur Verwaltung von Prozessen und Objekten in einem Computer. Eine Warteschlange kann im Hinblick auf folgende Aspekte untersucht werden:

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  • die Quelle jedes in die Warteschlange eingereihten Elements,
  • die häufig Objekte in der Warteschlange eintreffen,
  • wie lange sie warten können oder sollten,
  • ob einige Artikel in der Warteschlange vorspringen sollen,
  • wie mehrere Warteschlangen gebildet und verwaltet werden können, und
  • die Regeln, nach denen Artikel in die Warteschlange eingereiht und aus der Warteschlange genommen werden.

Die von einem Computer verwalteten Warteschlangen werden manchmal als in Stapeln (Stack) befindlich betrachtet. In den meisten Systemen wird ein Element immer ganz oben auf einem Stapel hinzugefügt. Ein Prozess, der die in die Warteschlange eingereihten Elemente zuerst vom unteren Ende des Stapels aus behandelt, wird als FIFO-Prozess (First in – First out) bezeichnet. Ein Prozess, der das Element am oberen Ende des Stapels zuerst bearbeitet, wird als LIFO-Prozess (Last in – First out) bezeichnet.

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2020 aktualisiert

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