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Whitelist

Im Kontext E-Mail ist eine Whitelist eine Liste von E-Mail-Adressen oder Domänen, die nicht von Sicherheitslösungen wie Spam-Filtern blockiert werden, sondern deren Nachrichten in jedem Fall empfangen werden können. Spam-Filter sollen verhindern, dass unerwünschte Nachrichten im Posteingang des Empfängers landen. Auch diese Filter arbeiten jedoch nicht ganz ohne Fehl und Tadel, kein Filter kann alle Spams abfangen. Clever gestaltete Spam-Nachrichten gelangen am Filter vorbei in den Posteingang und manchmal landen eigentlich erwünschte Nachrichten im Spam-Ordner oder werden als Spam klassifiziert.

Wenn gelegentlich eine Spam-Nachricht im Postfach landet, können die meisten Anwender damit leben. Weit größere Bedenken haben Nutzer im Hinblick darauf, dass eine eigentlich erwünschte, wichtige Nachricht – etwa von Kunden oder Lieferanten – im Spam-Ordner untergeht. Dieses Problem wird mit einer Whitelist adressiert, Nachrichten von dort hinterlegten Absendern oder Domänen werden nicht als Spam klassifiziert. Die Liste lässt sich über die Zeit erweitern und kann vom Nutzer angepasst werden – etwa im Hinblick auf neue Ansprechpartner oder Kundendomänen.

Meistens werden verdächtige Nachrichten von Spam-Filtern nicht sofort gelöscht, sondern landen in Quarantäne-Ordnern, die dann etwa Junk-E-Mail oder Spam heißen. Dies lässt sich in der Regel in den Einstellungen der E-Mail-Lösung konfigurieren.

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Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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