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Definition

Widerstand

Mitarbeiter: Margaret Rouse

Der elektrische Widerstand einer Substanz beschreibt, wie der Fluss des elektrischen Stroms eingeschränkt wird. Er wird durch den Großbuchstaben R gekennzeichnet. Die Standardeinheit beim Widerstand nennt sich Ohm. Manchmal wird die Bezeichnung einfach als Wort ausgeschrieben. Es gibt aber auch ein Symbol dafür und das ist der griechische Großbuchstabe Omega: Ω

Fließt ein elektrischer Strom von einem Ampere durch eine Komponente mit einem Spannungsabfall von einem Volt an dieser, dann ist der Widerstand dieser Komponente ein Ohm.

Angenommen, die angelegte Spannung ist konstant, dann ist der Strom bei Gleichstrom indirekt proportional zum Widerstand. Verdoppelt sich der Widerstand, halbiert sich die Stromstärke. Halbiert sich der Widerstand, verdoppelt sich die Stromstärke. Diese Regel gilt im Großen und Ganzen auch bei Wechselstrom, wie Sie ihn bei Haushaltsgeräten finden. Bei manchen Wechselstromkreisen ist es aber anders, speziell bei solchen mit hohen Frequenzen. Es ist hier komplexer, weil einige Komponenten dieser Systeme Energie speichern, abgeben, abbauen oder umwandeln können.

Der elektrische Widerstand pro Längeneinheit, Bereich oder Volumen einer Substanz wird als spezifischer Widerstand bezeichnet. Werte für den spezifischen Widerstand finden Sie oft bei Kupfer- und Aluminiumkabel.

Bei Wechselstrom finden Sie eine Eigenschaft, die sich Blindwiderstand nennt. In einem Wechselstromkreis kombinieren sich der spezifische Widerstand und der Blindwiderstand zum Scheinwiderstand (Impedanz). Der Kehrwert des spezifischen Widerstands ist die elektrische Leitfähigkeit. Damit wird angegeben, wie leicht sich elektrischer Strom durch eine Substanz leiten lässt.

Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2018 aktualisiert

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