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Windows To Go

Mitarbeiter: Ivy Wigmore

Windows To Go ist ein Feature von Windows 8 und Windows 10 Enterprise, mit dem das Betriebssystem auf ein USB-Gerät kopiert werden kann, etwa auf einen USB-Stick oder auf eine tragbare Festplatte. Anwender können damit eine vollständige Implementierung des Betriebssystems booten und einsetzen. Zusätzlich zum Betriebssystem lassen sich auf dem USB-Medium auch Desktop-Anwendungen bereitstellen.

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Windows To Go ermöglicht es mobilen Anwendern, das USB-Laufwerk an einen USB-2.0- oder USB-3.0-Port eines anderen Computers anzuschließen und Windows 8/10 so zu nutzen, als sei es dessen natives Betriebssystem. Allerdings arbeitete die ursprüngliche Version nur mit Intel-basierenden PCs mit Unterstützung für USB 3.0, weshalb Windows To Go nicht mit den Surface Tablets, iPads oder mit Android-Geräten funktionierte.

Anwender können Konfigurationseinstellungen ändern und Daten auf dem Gerät, einem Netzwerklaufwerk oder einem Cloud-Speicher (wie Microsoft OneDrive) ablegen. Um Datenlecks zu vermeiden, bleibt die Arbeitsumgebung von Windows To Go isoliert vom Betriebssystem des hostenden Geräts.

Die Vorteile von Windows To Go liegen darin, dass mobile Anwender ihren gewohnten Firmen-Desktop überall nutzen können und eine Art Cloud Disaster Recovery verfügbar haben. Einige Kritiker bemängeln allerdings, dass die geringe Größe der Geräte sie anfällig für Verlust oder Diebstahl macht, womit Firmendaten gefährdet sein könnten. Windows-to-Go-Laufwerke können allerdings auch per BitLocker abgesichert werden.

Microsoft hat USB-Laufwerke verschiedener Hersteller zertifiziert, einschließlich Imation, Kingston und Western Digital. Diese liefern auch Geräte mit vorinstalliertem Betriebssystem aus. Das Betriebssystem-Image kann aber auch direkt über die Betriebssystemoberfläche auf ein USB-Gerät kopiert werden.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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