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Definition

rlogin - Remote Login

rlogin steht für Remote Login. Es handelt sich hier um einen Befehl für UNIX und autorisierte Anwender können sich in einem Netzwerk an anderen, entfernten UNIX-Maschinen (Hosts) anmelden. Danach lässt sich mit dem Computer so kommunizieren, als befänden sie sich physisch auf dem Rechner. Sobald Anwender am Host angemeldet sind, können sie alles tun, wozu sie die entsprechenden Rechte haben. Dazu gehören Lesen, Schreiben, Editieren und Löschen von Dateien

rlogin ist ähnlich zum bekannteren Befehl Telnet. rlogin hält man für nützlich, wenn es um einfache Anmeldungen geht, bei denen wenig Kontrolle zwischen Client und Host notwendig ist. Allerdings gilt Telnet als nützlicher. Vor allen Dingen für mehrere Sitzungen, für Verbindungen zwischen Terminals, die sehr weit voneinander entfernt sind und für Rechner, auf denen kein UNIX läuft gilt das. rlogin lässt sich nur für UNIX Hosts einsetzen. Ein Vorteil von rlogin ist, dass das Tool eine Datei mit Namen .rhosts verwenden kann. Sie befindet sich auf dem Host-Rechner und dort ist eine Liste hinterlegt, welche Terminals sich ohne Passwort anmelden dürfen und welche nicht.

Eine sichere Version von rlogin nennt sich slogin. Darin wurden die zwei andere UNIX-Tools aus der Secure Shell Suite kombiniert. Wir sprechen hier von ssh und scp. Die Schnittstelle und das Protokoll wurden entwickelt, um die älteren und weniger sicheren Werkzeuge zu ersetzen.

Diese Definition wurde zuletzt im September 2019 aktualisiert

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