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Definition

vEPC (virtual Evolved Packet Core)

Mitarbeiter: Alissa Irei

Virtual Evolved Packet Core (vEPC) ist ein Framework zur Virtualisierung der Funktionen, die zur Konvergenz von Sprache und Daten in 4G-LTE-Netzwerken (Long-Term Evolution) erforderlich sind. vEPC verschiebt die einzelnen Komponenten des Kernnetzwerks, die traditionell auf dedizierter Hardware laufen, in Software. So können sie auf kostengünstigen kommerziellen Standard-Servern (COTS, Commercial Off-The-Shelf) betrieben werden.

Durch die Virtualisierung von EPC-Funktionalität (Evolved Packet Core), können mobile Provider Netzwerke theoretisch so anpassen, dass Sie spezielle Wünsche individueller Kunden optimal adressieren können. Das Mixen und Maßschneidern individueller Netzwerkkomponenten nach Bedarf ist möglich. vEPC kann außerdem Capex (Investitionsaufwand) und Opex (Betriebskosten) senken, da Firmen nicht mehr auf spezialisierte Hardware angewiesen sind. Gleichzeitig ist eine Beschleunigung der Servicebereitstellung und eine On-Demand-Skalierbarkeit möglich. Somit lässt sich auf Netzwerkbedingungen und die Anforderungen der Anwender in Echtzeit reagieren.

Diese Definition wurde zuletzt im März 2019 aktualisiert

Nächste Schritte

NFV (network Functions Virtualization)

SDN (Software-defined Networking)

VNF (Virtual Network Functions)

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